Sportfischerlverein Kölleda e.V.. Hier angelt Thüringen...

Gewässerordnung

 
 
 
Gewässerordnung
des
Sportfischerverein Kölleda e.V.
 
 
Gültig ab:
 
02.05.2018
 
 
 
 
 
 

1.          Präambel
 
Die Gewässerordnung des Sportfischerverein Kölleda e.V., nachfolgend SFV Kölleda e.V. genannt, regelt auf Grundlage der unter 2. benannten Gesetze und Rechtsvorschriften die Ausübung der Angelfischerei an den Gewässern des SFV Kölleda e.V. Im Falle der Unterschreitung der gesetzlichen Mindestanforderungen haben die jeweiligen Gesetze / Verordnungen den Vorrang.
Oberstes Prinzip des SFV Kölleda e.V. ist es, die Gewässer als Lebensraum zu erhalten und vor Schädigung zu schützen, sowie einen der Größe und der Beschaffenheit des Gewässers entsprechenden artenreichen, gesunden, ausgeglichenen und naturnahen Fischbestand zu erhalten und aufzubauen. Die Gewässer als Lebensraum und die in ihnen beheimateten Tiere und Pflanzen sind Bestandteile des Naturhaushaltes. Ordnungsgemäße Fischerei dient der Erhaltung eines ausgewogenen Naturhaushaltes der Gewässer und dem Naturschutz in der historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Sie ist ein Teil der Kulturgeschichte und stellt speziell als Angelfischerei, neben der zusätzlichen Nahrungserwerbsmöglichkeit, eine sinnvolle Freizeit und Erholungsgestaltung dar.
 
2.          Gesetzliche Bestimmungen
 
●                    Thüringer Fischereigesetz [ThürFischG]
(in der Fassung vom 18.09.2008, zuletzt geändert am 10.06.2014)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=FischG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Thüringer Fischereiverordnung [ThürFischVO]
(in der Fassung vom 11.10.1994, zuletzt geändert am 04.03.2014)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=FischV+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Thüringer Verordnung über die Fischerprüfung [ThürFischPVO]
(in der Fassung vom 12.07.1993, zuletzt geändert am 18.02.2003)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=FischPrV+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Thüringer Verordnung über die Fischereiaufsicht [ThürVOFAS]
(in der Fassung vom 10.01.1995, zuletzt geändert am 18.02.2003)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=FischAufsV+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Thüringer Gesetz für Natur und Landschaft [ThürNatG]
(in der Fassung vom 30.08.2006, zuletzt geändert am 15.07.2015)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=NatSchG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Gesetz zum Erhalt, zum Schutz und zur Bewirtschaftung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft - Thüringer Naturschutzgesetz [ThürWaldG]
(in der Fassung vom 06.08.1993, zuletzt geändert am 22.11.2016)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=WaldG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Thüringer Wassergesetz [ThürWG]
(in der Fassung vom 18.08.2009)
http://landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=WasG+TH&psml=bsthueprod.psml&max=true&aiz=true
●                    Bundesnaturschutzgesetz [BNatSchG]
(in der Fassung vom 29.07.2009, zuletzt geändert am 15.09.2017)
https://www.gesetze-im-internet.de/bnatschg_2009/BJNR254210009.html
●                    Tierschutzgesetz [TierSchG]
(in der Fassung vom 18.05.2006, zuletzt geändert am 29.03.2017)
https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html
●                    Veterinärrechtliche Bestimmungen
●                    Ordnungswidrigkeitengesetz [OWiG]
(in der Fassung vom 19.02.1987, zuletzt geändert am 27.08.2017)
https://www.gesetze-im-internet.de/owig_1968/BJNR004810968.html

●                    Strafgesetzbuch [StGB]
(in der Fassung vom 13.11.1998, zuletzt geändert am 30.10.2017)
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/BJNR001270871.html
●                    Jugendschutzgesetz [JuSchG]
(in der Fassung vom 23.07.2002, zuletzt geändert am 10.03.2017)
https://www.gesetze-im-internet.de/juschg/BJNR273000002.html
●                    Ordnungsbehördliche Verordnung der Verwaltungsgemeinschaft Kölleda
(in der Fassung vom 16.03.2009), betreffend §1, §2 Abs. 4 c
http://www.koelleda.de/cmsupload/Ordnungsbehoerdliche%20Verordnung%20der%20VG%20Koelleda%2016-03-2009.pdf
 

3.          Geltungsbereich
 
Diese Gewässerordnung gilt für alle dem SFV Kölleda e.V. gehörenden und gepachteten Gewässer und ist für alle Inhaber eines Fischereierlaubnisscheines verbindlich.
 
Verstöße gegen die Gewässerordnung werden nach den Bestimmungen der Satzung und § 12.2 geahndet!
 
3.1 Gewässerverzeichnis (Stand: 01.01.2017)
 
●                    Bachra:
▪                     Speicher Bachra
 
●                    Kölleda:
▪                     Gondelteich (momentan kein Pachtgewässer !!!)
▪                     Mittelteich (nur für Vereinsmitglieder)
▪                     Südlicher Teich (nur für Vereinsmitglieder)
 
●                    Kleinneuhausen:
▪                     Kiesgrube
 
●                    Unstrut-Lossa:
▪                     ab der Schleuse Griefstedt
▪                     bis zur Radwegbrücke Büchel / Etzleben
 
 
Der Vorstand ist berechtigt, für einzelne Gewässer des SFV Kölleda e.V. besondere Bestimmungen zu erlassen oder Gewässer (-Teilstrecken) zu sperren und Einschränkungen zu verfügen.
 
4.          Verhalten der Angler am Wasser
4.1 Grundsätze
 
Jeder Angler ist verpflichtet, sich vor dem Angeln darüber zu informieren, ob es sich bei dem zu beangelnden Gewässer um ein Gewässer des SFV Kölleda e.V. handelt und ob Einschränkungen beim Angeln zu beachten sind.
 
Der Angelfischer hat sich am Wasser so zu verhalten, dass:
●                    er dem Ansehen des Sportfischerverein Kölleda e.V. keinen Schaden zufügt;
●                    Personen, andere rechtmäßige Nutzungen und die natürliche Umwelt nicht gefährdet oder geschädigt werden;
Dafür sind Verantwortungsbewusstsein, Disziplin, gegenseitige Rücksichtnahme und Vorsicht Grundvoraussetzungen.
 
Für Beschädigungen durch Angler am Eigentum des SFV Kölleda e.V., der Fischereigenossenschaft Bachra / Schafau, der Thüringer Fernwasserversorgung oder Flurschäden im Umfeld der Angelgewässer haftet der Schadenverursacher persönlich. Ersatzansprüche an den Verein sind ausgeschlossen.

4.2 Zufahrt zum Gewässer
 
Die Anfahrt zu den Angelgewässern hat nur auf den dafür vorgesehenen Wegen zu erfolgen. Das Befahren von, sowie das Parken auf landwirtschaftlichen Nutzflächen hat zu unterbleiben. Aufgestellten Verkehrs- oder Hinweisschildern ist Folge zu leisten.
 
Speicher Bachra:
Das Befahren der Staumauer am Speicher Bachra ist verboten!
Sondergenehmigungen sind mit der Thüringer Fernwasserversorgung (TFV) abzustimmen.
Kraftfahrzeuge dürfen nur auf festen Wegen und Plätzen abgestellt werden. Dabei ist die Durchfahrt für andere Fahrzeuge zu ermöglichen. Zum Ufer ist ein Abstand von mindesten fünf Metern einzuhalten. Am Bootscontainer ist der unmittelbare Bereich davor sowie der gesamte Schwenkbereich der Containertüren (inkl. Absperrriegel) ständig frei zu halten.
 
Kiesgrube Kleinneuhausen:
Kraftfahrzeuge dürfen nur auf festen Wegen und Plätzen abgestellt werden. Dabei ist die Durchfahrt für andere Fahrzeuge zu ermöglichen. Zum Ufer ist ein Abstand von mindestens fünf Metern einzuhalten.
 
Gondelteich Kölleda:
Kraftfahrzeuge dürfen nur auf festen Wegen und Plätzen abgestellt werden. Dabei ist die Durchfahrt für andere Fahrzeuge zu ermöglichen. Zum Ufer ist ein Abstand von mindestens fünf Metern einzuhalten.
 
Mittelteich / Südlicher Teich Kölleda:
Kraftfahrzeuge dürfen die befestigten Wege nur in Ausnahmefällen (z.B. Anlieferung Besatzfische, Abfischen) befahren. Parken ist nur im vorderen Bereich am Eingangstor erlaubt.
 
4.3 Zutritt zum Gewässer
 
Der Zutritt zu den Gewässern hat auf den dafür vorgesehenen Wegen zu erfolgen. In jedem Fall ist die
Vegetation zu schonen. Das Überklettern von Absperrungen und Zäunen hat zu unterbleiben.
An allen Angelgewässern des SFV Kölleda e.V. hat der Angler die Befugnis, die an das Wasser
angrenzenden Ufer, Anlandungen, Brücken, Wehre, Schleusen und sonstige Wasserbauwerke auf eigene
Gefahr zu betreten und zu benutzen, soweit dies zum Zwecke der Fischerei erforderlich ist und öffentlich-
rechtliche Vorschriften nicht entgegen stehen.[1] Aus diesem Grund hat sich jeder Angler vor Beginn des
Angelns über die spezifischen Besonderheiten dieser Gewässer zu informieren. Die Festlegungen der
Betreiber, Eigentümer und Aufsichtsbehörden sind zu beachten!
Die Befugnis erstreckt sich nicht auf Gebäude, zum unmittelbaren Haus-, Wohn- und Hofbereich
gehörende Grundstücksteile und gewerbliche Anlagen.
Die Befugnis ist so auszuüben, dass Schäden an Gewässern, angrenzenden Ufern und Anlandungen
vermieden, die Wassergüte nicht beeinträchtigt und die Funktionsfähigkeit der Anlagen nicht gestört werden.
 
=======================================================================================
Ausnahmen:
 
Speicher Bachra:
Das Betreten der Staumauer und der wasserwirtschaftlichen Anlagen (Ablassbauwerk) am Speicher Bachra ist verboten!
Davon ausgenommen sind Mitarbeiter der Thüringer Fernwasserversorgung, Polizei, Vertreter der Ordnungsbehörden und Fischereiaufseher in Ausübung ihrer Tätigkeit.[2]
Sondergenehmigungen sind mit der Thüringer Fernwasserversorgung (TFV) abzustimmen.
=======================================================================================
 
Bei der Beangelung von Gewässern in Naturschutz- und ähnlichen Gebieten sind die, für diese Gebiete
zutreffende Behandlungsrichtlinien und Gebietsverordnungen zu beachten.

4.4 Betreten und Befahren der Gelegezone
 
Das Betreten und Befahren sowie das Waten in vorhandenen Gelegezonen (flache, mit Wasserpflanzen (Überwasser-, Schwimmblatt-, Unterwasserpflanzen) bewachsene wasserseitige Uferzone) ist untersagt. Nur dem Fischereiberechtigtem (Vorstand des Vereins) und den zuständigen Fischereibehörden, sowie den Fischereiaufsehern ist es gestattet, das Gelege soweit zu betreten oder zu befahren, wie es zur Ausübung ihrer Tätigkeit erforderlich ist. Die Fischereibehörden können weitere Ausnahmen zulassen. Die Belange des Arten- und Biotopschutzes sind hierbei zu beachten.[3]
Die Beangelung ist nur vom Ufer aus, bzw. watend vor der Gelegezone oder vom vor dem Gelege
liegenden Boot aus gestattet.
 
4.5 Angelplatz
 
Jeder Angler hat die Angelfischerei so auszuüben, dass andere bei der Ausübung der Angelfischerei nicht unzumutbar beeinträchtigt werden und dass ein ausreichender Abstand zwischen den Anglern eingehalten wird.
Bei der Wahl des Angelplatzes hat der zuerst kommende das Vorrecht der Angelausübung; Sonderechte, angefütterte Plätze, Stege usw. können nicht geltend gemacht werden.
 
Am Bootscontainer am Speicher Bachra ist der unmittelbare Bereich davor sowie der gesamte Schwenkbereich der Containertüren (inkl. Absperrriegel) ständig frei zu halten.
 
Jeder Angler ist für den Zustand des von ihm genutzten Angelplatzes verantwortlich. Der Angelplatz und dessen nähere Umgebung sind vor Angelbeginn in einen sauberen Zustand zu versetzen und während der Ausübung sowie nach Beendigung des Angelns sauber zu halten bzw. sauber zu hinterlassen.
Eine Mülltüte bzw. ein entsprechendes Abfallbehältnis ist von jedem Angler mitzuführen und bei anfallendem Müll auch zu benutzen. Jeder Erlaubnisscheininhaber ist verpflichtet, seinen Müll mit nach Hause zu nehmen und vorschriftsmäßig zu entsorgen![4] Auch Zigarettenreste gehören zum Müll und sind mitzunehmen!
 
Schlachtabfälle gefangener Fische sind entweder vor Ort zu vergraben oder zu Hause als (Bio-)Müll vorschriftsmäßig zu entsorgen!
 
Bei Kontrollen durch Fischereischutzberechtigte gilt derjenige als Verursacher der Verschmutzung der Angelstelle, der an dieser angetroffen wird.
 
Entfernt sich ein Angler länger als 2 Stunden vom Gewässer, hat er vorher seinen Angelplatz vollständig zu räumen. Das gilt auch für Grills, Feuertonnen / Feuerkörbe, Zelte und nicht verwendete Brennholzvorräte.
 
Das Fällen von Bäumen am Angelgewässer ist im Zeitraum vom 01.03. – 30.09. verboten![5]
Außerhalb dieser Zeit ist dies nur mit Genehmigung des Vorstandes des SFV Kölleda erlaubt.

5.          Fischereipapiere
 
Das Angeln ist erlaubnispflichtig.[6]
Der staatliche Fischereischein berechtigt zum Erwerb von Fischereierlaubnisscheinen.
Wer den Fischfang ausübt, muss einen gültigen staatlichen Fischereischein, sowie den
Fischereierlaubnisschein (Angelberechtigung) mit sich führen. [7]
 
5.1           Vereinsmitglieder
 
Vereinsmitglieder haben als Angelberechtigung ihren Mitgliedsausweis mit eingeklebter gültiger DAFV-Marke, mit sich zu führen. Ohne gültige DAFV-Marke besteht keine Angelberechtigung.
Der Erwerb eines Fischereierlaubnisscheins (DAFV-Marke) für das Folgejahr setzt eine ordnungsgemäße
Abrechnung der Fangstatistik (Abgabe der Fangkarte) für das vergangene Angeljahr voraus.
 
5.1.1        Inhaber eines staatlichen Fischereischeins (volljährig)
 
Volljährige Fischereibefugte (Inhaber eines staatlichen Fischereischeines und eines Fischereierlaubnisscheines für die betreffenden Gewässer) können in den allgemeinen Gewässern des SFV Kölleda e.V. das Friedfischangeln, das Raubfischangeln und das Nachtangeln ausüben.
 
Beim Angeln sind:
●                    der staatlicher Fischereischein
●                    der Fischereierlaubnisschein (Mitgliedsausweis des SFV Kölleda e.V. mit gültiger DAFV-Marke)
●                    die Fangkarte
●                    der Personalausweis
mitzuführen.
 
5.1.2.      Inhaber eines staatlichen Fischereischeins (14-18 Jahre)
 
Nicht volljährige Fischereibefugte (Inhaber eines staatlichen Fischereischeines und eines Fischereierlaubnisscheines für die betreffenden Gewässer) können in den allgemeinen Gewässern des SFV Kölleda e.V. das Friedfischangeln und das Raubfischangeln nach folgenden Regeln ausüben:
-                      14 - 16 Jahre:       in der Zeit von 05:00 bis maximal 22:00
-                      16 – 18 Jahre:      in der Zeit von 05:00 bis maximal 24:00
-                      Nachtangeln ist in Begleitung eines volljährigen Fischereischeininhabers möglich
-                      Nachtangeln ist ebenso möglich, wenn die schriftliche Erlaubnis, sofern möglich beider Elternteile, vorliegt
 
Beim Angeln sind:
●                    der staatliche Fischereischein
●                    der Fischereierlaubnisschein (Mitgliedsausweis des SFV Kölleda e.V. mit gültiger DAFV-Marke)
●                    die Fangkarte
●                    (der Personalausweis)
●                    die schriftliche Erlaubnis der Eltern für Nachtangeln (Vordruck beim Vorstand erhältlich)
mitzuführen 
➔                   Auf der schriftlichen Erlaubnis ist die Telefonnummer des / der Erziehungsberechtigten einzutragen. Sollte/n der/die Erziehnungsberechtigten im Falle eines Vorkommnisses nicht erreicht werden können, kann ein Verweis vom Gewässer erfolgen.
 

5.1.3.      Inhaber eines Jugendfischereischeins (8 – 14 Jahre),                                                      (mit bestandener Prüfung zum staatlichen Fischereischein)
 
Nicht volljährige Fischereibefugte (Inhaber eines Jugendfischereinscheines und eines Fischereierlaubnisscheines für die betreffenden Gewässer) können in den allgemeinen Gewässern des SFV Kölleda e.V. das Friedfischangeln und das Raubfischangeln nach folgenden Regeln ausüben:
-                      8 - 14 Jahre:         in der Zeit von 05:00 bis maximal 21:00
-                      Nachtangeln ist in Begleitung eines volljährigen Erziehumgsberechtigten möglich
 
Beim Angeln sind:
●                    der Jugendfischereischein (mit der amtlichen Bemerkung „Begleitpflicht entfällt“, o.ä.)
●                    der Fischereierlaubnisschein (Mitgliedsausweis des SFV Kölleda e.V. mit gültiger DAFV-Marke)
●                    die Fangkarte
mitzuführen.
 
5.1.4.      Inhaber eines Jugendfischereischeins (8 – 14 Jahre),                                          (ohne bestandene Prüfung zum staatlichen Fischereischein)
 
Nicht volljährige Fischereibefugte (Inhaber eines Jugendfischereinscheines und eines Fischereierlaubnisscheines für die betreffenden Gewässer) können in den allgemeinen Gewässern des SFV Kölleda e.V. das Friedfischangeln und das Raubfischangeln, in Begleitung eines Fischereischeininhabers ausüben. Es dürfen maximal 2 Handangeln ausgelegt werden.
 
-                      Nachtangeln ist in nur Begleitung eines volljährigen Fischereischeininhabers möglich
 
Beim Angeln sind:
●                    der Jugendfischereischein
●                    der staatliche Fischereischein (volljähriger Fischereischeininhaber)
●                    der Fischereierlaubnisschein (Mitgliedsausweis des SFV Kölleda e.V. mit gültiger DAFV-Marke)
●                    die Fangkarte
mitzuführen.
 
Jugendfischereischeininhaber sollten den Nachweis der Grundstufe im Schwimmen erbringen.
 

5.2           Gastangler
 
Gastangler haben den staatlichen Fischereischein und als Angelberechtigung eine gültige Tagesangelberechtigung für das zu beangelnde Gewässer mit sich zu führen.[8] Für jeden Angeltag ist eine Angelberechtigung zu benutzen. Auf dieser ist vor Beginn des Angelns das entsprechende Datum und die Uhrzeit einzutragen.
Nicht unterschriebene bzw. nicht oder falsch ausgefüllte Fischereierlaubnisscheine haben keine Gültigkeit.
 
Monats- und Jahresangelkarten werden nicht verkauft.
 
Die Tagesangelkarte ist für 24 h gültig, d.h. sie beginnt ab der eingetragenen Startzeit und endet am darauf folgenden Kalenderzeit auch zu dieser.
 
 
=======================================================================================
Ausnahmen:
 
Mittelteich / Südlicher Teich Kölleda:
Kein Verkauf von Gastangelkarten!
=======================================================================================
 
5.3           Fangstatistik
 
Alle zum persönlichen Verbrauch bestimmten Fische müssen vor Ort tierschutzgerecht getötet werden und sind unmittelbar nach ihrer Aneignung und vor dem erneuten Auswerfen der Angel mit Kugelschreiber in die Fangstatistik einzutragen. [9]
 
Vereinsmitglieder:
Die Fangstatistik (Fangkarte) des vergangenen Angeljahres ist zur Jahreshauptversammlung beim Gewässerwart (oder einem anderen zuständigen Vorstandsmitglied) abzugeben. Bei Nichtabgabe erfolgt keine Ausgabe der Beitragsmarke und der Fangkarte für das aktuelle Angeljahr!
 
Gastangler:
Die ausgefüllte Fangstatistik ist sofort nach Ablauf der Gültigkeit des Erlaubnisscheines entweder:
- in einen der entsprechenden Briefkästen an den Angelgewässern einzuwerfen,
- bei den Verkaufsstellen der Erlaubniskarten abzugeben, oder
- zurückzusenden an: Sportfischerverein Kölleda e.V. , Brückentor 6 , 99625 Kölleda
 

5.4           Fischereiaufsicht und Kontrollen
 
Auf Verlangen hat sich jeder Angler kontrollberechtigten Personen:
 
●                    der Polizei
●                    Vertretern der Ordnungsbehörden
●                    Fischereiaufsehern
●                    oder Amtsträgern des Vereins
 
mit:
 
●                    Fischereischein
●                    Fischereierlaubnisschein (Angelberechtigung)
●                    Fangkarte
 
auszuweisen und diese Dokumente zur Einsichtnahme auszuhändigen!
 
Die benutzen Angelgeräte, verwendete Köder und gefangene Fische sind zur Kontrolle vorzuweisen!
Private Fahrzeuge sind auf Verlangen zu öffnen!
Den Anweisungen der kontrollberechtigten Personen ist unbedingt Folge zu leisten!
 
Gegenüber Personen, die in einem Gewässer unberechtigt fischen oder sonstige Zuwiderhandlungen gegen fischereirechtliche Vorschriften begehen, haben die Fischereischutzberechtigten und die bestätigten Fischereiaufseher weiterhin die Befugnis:
 
●                    diese anzuhalten,
●                    ihnen gefangene Fische oder Fanggerät abzunehmen (Sicherstellung)
●                    und die Identität ihrer Person festzustellen. [10]
 
Wenn es sich um Verstöße gegen die Gewässerordnung handelt, können sie die bereffenden Personen vom Gewässer verweisen, bzw. den Fischereierlaubnisschein einbehalten.
 
Bei Kontrollen sind alle Hunde außerhalb des Angelbereichs zu führen und zu befestigen!
 
5.5           Verstöße
 
Wer die gesetzlichen Bestimmungen des Fischereigesetzes, über zulässige Fangmethoden und Geräte, nicht beachtet, muss mit einer Anzeige bei den Strafverfolgungsbehörden rechnen.
Ordnungswidrigkeiten im Sinne des Thüringer Fischereigesetzes werden der zuständigen unteren Fischereibehörde gemeldet. [11]
Wer gegen andere fischereirechtliche Vorschriften oder gegen §§ dieser Ordnung verstößt, wird entweder mit dem Ausschluss aus dem Verein, mit einer Geldbuße oder anderen Sanktionen bestraft.
[siehe 12.2]
 

5.6           Pflichten und Rücksichtnahme
 
Jeder Angler ist verpflichtet, die Tätigkeit der staatlichen und ehrenamtlichen Fischereiaufseher des Freistaates Thüringen und der Fischerei- und Gewässeraufsicht des SFV Kölleda e.V. zu unterstützen. Dabei hat jeder Angler die Pflicht, bei Feststellung von Verstößen gegen die Fischereigesetzgebung und / oder die SFV e.V Gewässerordnung, entsprechend den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Maßnahmen zur Unterbindung der Verstöße einzuleiten.
 
Unkameradschaftliches und nicht waidgerechtes Verhalten, Verstöße gegen die Vereinsdisziplin und gegen die Gewässerordnung sind dem Vorstand oder den Fischereischutzberechtigten schnellstens zu melden.
 
Alle Angler haben weiterhin die Pflicht, bei der Feststellung von Gewässerverunreinigungen, Fischsterben, Fischkrankheiten, entsprechend den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, Maßnahmen zur Unterbindung einzuleiten, und folgenden Personenkreis zu informieren:
 
●                    Untere Fischereibehörde:                                               03634/354336
●                    die zuständige Polizeiinspektion                     03634/3360
●                    der Vorstand des SFV Kölleda e.V.:                 lt. Aushang bzw. Website 
●                    (die Umweltbehörde)                                        03634/354675
 
Bei Schäden und Havarien der Stauanlage am Speicher Bachra ist weiterhin zu informieren:
●                    Bereitschaftsdienst der Thüringer Fernwasserversorgung       0361/5509110
 
6.          Fang- und Fischereigeräte
 
Inhaber des staatlichen Fischereischeines und einer gültigen Fischereierlaubnis, dürfen mit der Handangel
den Fischfang ausüben.
 
6.1           Allgemeines / Angelausrüstung
 
Um eine waidgerechte Behandlung der Fische zu gewährleisten, sind grundsätzlich folgende Gerätschaften mitzuführen:
 
●                    geräumiger Unterfangkescher
●                    Hakenlöser
●                    Messer
●                    Totholz
●                    Längenmaß
●                    Müllbeutel
 
 

6.2           Angelgerät[12]
 
Handangel:
Eine Handangel darf nur eine Anbiss-Stelle haben.
Die Angelfischerei darf mit höchstens zwei Handangeln ausgeübt werden.
Zum Fang ausgelegte Handangeln sind ständig und unmittelbar durch den Angler zu beaufsichtigen.
Beim Entfernen vom Angelplatz sind sämtliche Angeln aus dem Wasser zu nehmen.
Reserveangeln dürfen im nichtangelbereiten Zustand mitgeführt werden.
 
a)                   Friedfischangel (max. zwei Handangeln)
-                      beliebige Rute mit oder ohne Rolle
-                      einschenkliger Haken
-                      pflanzlicher oder tierischer Köder
-                      das Benutzen von Futterkörben ist erlaubt
 
Als Friedfischangel zählt auch die Mormyschka-Angel mit Einfachhaken ab Größe 8 und kleiner der internationalen Skala. Eine zusätzliche Beköderung der Mormyscha-Haken mit Friedfischködern ist zulässig.
 
b)                  Raubfischangel (Vereinsmitglied)
-                      beliebige Rute mit Rolle
-                      maximal 2 Ruten mit einem totem Köderfisch der erlaubten Arten
-                      an bis zu drei Einfach-, Doppel- bzw. Drillingshaken (Köderfischsystem)
 
c)                   Raubfischangel (Gastangler)
-                      beliebige Rute mit Rolle
-                      1 Rute mit einem totem Köderfisch der erlaubten Arten
-                      an bis zu drei Einfach-, Doppel- bzw. Drillingshaken (Köderfischsystem)
 
d)                  Spinnangel (nur eine Handangeln)
-                      beliebige Rute mit Rolle
-                      mit künstlichem Köder, oder
-                      mit einem totem Köderfisch der erlaubten Arten,
-                      Köder wird ständig bewegt
-                      an bis zu drei Einfach-, Doppel- bzw. Drillingshaken (Köderfischsystem / Wobbler)
-                      keine Verwendung von feststehenden Haken, ausgenommen Krautblinker, Weichplastikköder, Gummiköder
 
Köderfischsenke:
Zum Köderfischfang darf anstelle einer Handangel eine Senke in der maximalen Größe von 1 m mal 1 m
verwendet werden.
 

6.3           Unzulässige Fangmittel und Fangarten[13]
 
Unzulässige, verletzende Geräte sind:
 
●                    Kunstköder aus Massivmetall, welche geeignet sind, Fische durch „Reißen“ zu fangen oder zu verletzen. Dazu zählen:
Pilker und ähnlich gestaltete Blinker ab einem Gesamtgewicht ≥ 30g.
●                    andere oder mehr Angelgeräte, als die durch die Fischereiausübungsberechtigung genehmigten
(Legeschnüre (Aalschnüre), Treibangeln, Netze)
●                    Vorrichtungen, die beim Anbiss eines Fisches diesen narkotisieren oder selbständig einen Anhieb setzen
 
Unzulässige Fangarten sind:
 
●                    das Fischen mit lebendem Köderfisch oder Wirbeltieren
●                    (das Fischen unter Verwendung von Geräten zur Ortung (Echolot / FischFinder) von Fischen und Fischbeständen)
 
7.          Köderfische / andere tierische Köder[14]
 
Als Köderfische dürfen nur folgende Fischarten unter Beachtung des Mindestmaßes gefangen und verwendet werden:
 
●                    Barsch
●                    Blei / Brasse
●                    Giebel
●                    Güster
●                    Karausche
●                    Kaulbarsch
●                    Plötze
●                    Rotfeder
 
Die in § 8.7 genannten Arten dürfen als Köder weder verwendet noch sonst irgendwie zu diesem Zweck in
Verkehr gebracht werden.
Es ist verboten, Krebse, Muscheln und Fischnährtiere oder besonders geschützte Arten als Köder zu
verwenden.
Köderfische dürfen nur tot (diese sind vor dem Anködern waidgerecht zu töten),
auch in Teilen (Fetzenköder), Verwendung finden.
Köderfische oder Fischteile dürfen nur in dem Gewässer verwendet werden, aus dem sie stammen.
Diese Einschränkung gilt nicht für Köderfische, die aus einem Gewässer stammen, dass mit dem zu
befischenden Gewässer in dauerhafter oder vorübergehender Verbindung steht und den Wechsel der
Fische gewährleistet.
Handelsüblich konservierte Köderfische dürfen ebenfalls verwendet werden.
Die Anzahl der gefangenen Köderfische ist auf den Tagesbedarf zu begrenzen.
 
 

8.          Fang / Hältern / Transport / Verwertung
 
8.1           Fang[15]
 
Gefangene Fische sind so schonend wie möglich zu landen. Das Angelgerät und die Landehilfsmittel (Unterfangkescher) sind so auszuwählen, dass die zu erwartenden Fische sicher zu landen sind.
 
Geangelte maßige Fische, die zum Verzehr bestimmt sind, müssen sofort, spätesten jedoch am Ende des Angeltages nach sachgemäßer Hälterung, waidgerecht getötet werden.
 
Gefangene untermaßige oder der Schonzeit unterliegende, oder unter Artenschutz stehende Fische sind
mit nassen Händen oder nassem Handtuch anzufassen, um Verletzungen und Beschädigungen der Schleimschicht und der Oberhaut zu vermeiden. Solche Fische sind unverzüglich nach dem Fang, sorgfältig aus den Fanggeräten zu lösen und schonend wieder in das Gewässer einzubringen.
Bei tiefgeschluckten Angelhaken ist die Angelschnur direkt am Fischmaul zu durchtrennen und der Fisch gleichfalls zurück zu setzen.
 
Werden Fische beim Fang nachhaltig verletzt und sind nicht mehr lebensfähig, sind sie unverzüglich tierschutzgerecht zu töten und soweit möglich zu töten. Diese Fische gehören zur Tagesfangquote und sind sofort in die entsprechende Fangkarte einzutragen.
 
8.2           Hältern[16]
 
Das Hältern von mit der Handangel gefangenen maßigen Fischen im Fanggewässer bedarf eines vernünftigen Grundes und ist auf die geringstmögliche Dauer zu beschränken.
 
Der Setzkescher darf nur in den dafür geeigneten Gewässerbereichen mit der für die zu hälternden Fischart erforderlichen Wasserqualität eingesetzt werden. Er muss ausreichend geräumig sein und darf nur aus knotenfreiem textilem Material bestehen. Ein freies Schwimmen der Fische ist zu gewährleisten.
 
Fische dürfen nur in geeigneten Setzkeschern gehältert werden, wenn sie im Fanglimit liegen und durch Eintragung in die Fangkarte beweiskräftig für eine spätere Mitnahme vorgesehen sind. Das Hältern muss vermeidbare Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes der Fische ausschließen.
 
In Setzkeschern gehälterte Fische dürfen nicht zurückgesetzt werden!
 
Das Hältern von Salmoniden im Setzkescher ist grundsätzlich verboten!
 
8.3           Transport[17]
 
Der Lebendtransport von mit der Handangel gefangener Fische ist verboten!
Eine Ausnahmeregelung stellen Besatzmaßnahmen dar.
 

8.4           Verwertung
 
Jeder Angler trägt die Verantwortung, dass die gefangenen Fische schonend und tierschutzgerecht behandelt und einer sinnvollen Verwertung zugeführt werden. Gefangene Fische dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden.
Beim Fang tot angelandete Fische, dürfen nicht verwertet werden; eine Aneignung ist verboten!
Das Vermarkten (Verkauf oder Tausch) von Fischen, die im Geltungsbereich dieser Gewässerordnung gefangen werden, ist verboten!
 
8.5           Fangbegrenzung
 
Beim Angeln an den Gewässern des SFV Kölleda e.V. dürfen je Angeltag (Kalendertag) insgesamt maximal drei (3) Edelfische nachstehender Arten gefangen und behalten werden, davon höchstens:
 
●                    3 Stück:                 - Aal
●                    2 Stück:                 - Karpfen
                                               - Schleie
                                               - Hecht
                                               - Zander
 
Wenn das Tagesfanglimit für ein Gewässer (-abschnitt) ausgeschöpft ist, kann das Tagesfanglimit eines weiteren Gewässers nicht in Anspruch genommen werden. Nicht ausgeschöpfte Tagesfanglimits können in weiteren Gewässern (-abschnitten) am gleichen Tag aufgefüllt werden, sofern für dieses eine Fischereierlaubnis besteht.
Hat ein Angelfischer sein Fangsoll erfüllt, muss er das Angeln einstellen!
 
Bei der Entnahme von Fische, die nicht zu den Edelfischen zählen, bzw. für die keine Fangbegrenzung besteht, ist auf ein gesundes Maß zu achten.
Nachhaltigkeit und die Sicherung des Fortbestands dieser Arten sollten hierbei im Vordergrund stehen.
 
Aus fischereibiologischen Gründen können gewässerspezifisch andere Fangmengen oder auch Vollsperrungen durch den zuständigen Fischereiausübungsberechtigten festgelegt werden. Solche Abweichungen sind nur zeitlich begrenzt zulässig und müssen rechtzeitig in geeigneter Form bekannt gemacht werden.
 
8.6           Anlandungs- und Entnahmepflicht[18]
 
Gefangene Fische nicht heimischer Arten, für die weder ein Schonmaß noch eine Schonzeit festgesetzt
sind, müssen angelandet und dürfen nicht zurückgesetzt werden.
Dies gilt gleichlautend für Brassen (Blei) sowie für Welse, die in stehenden Gewässern < 10 ha gefangen werden. Das Umsetzen in andere Gewässer ist verboten.
 

8.7           Fangverbote[19]
 
Es ist verboten, Fischen der folgenden Arten nachzustellen, sie absichtlich zu fangen und zu töten:
 
●                    Aland                                                    Leuciscus idus
●                    Bachneunauge                                    Lampetra planeri
●                    Barbe                                                    Barbus barbus
●                    Bitterling                                              Rhodeus sericeus amarus
●                    Flussneunauge                                    Lampetra fluviatilis
●                    Koppe / Groppe                                  Cottus gobio
●                    Lachs                                                     Salmo salar
●                    Meerforelle                                         Salmo trutta
●                    Nase                                                      Chondrostoma nasus
●                    Neunstachliger Stichling                    Pungitius pungitius
●                    Quappe                                                Lota Lota
●                    Rapfen                                                  Aspius aspius
●                    Schlammpeitzger                                Misgurnus fossilis
●                    Schneider                                            Alburnoides bipunctatus
●                    Steinbeißer                                          Cobitis taenia
●                    Stör                                                       Acipenser sturio
●                    Zährte                                                   Vimba vimba
 
 
Es ist verboten, Krebsen, Muscheln und Fischnährtieren der folgenden Arten nachzustellen, sie absichtlich
zu fangen und zu töten:
 
●                    Deutscher Edelkrebs                         Astacus astacus
●                    Galizischer Flusskrebs                        Astacus leptodactylus
●                    Angeplattete Teichmuschel              Pseudanodonta complanata
●                    Flache Teichmuschel                         Anodonta anatina
●                    Gemeine Teichmuschel                     Anodonta cygnea
●                    Dreieckige Erbsenmuschel               Pisidium supinum
●                    Große Erbsenmuschel                       Pisidium amnicum
●                    Stumpfe Erbsenmuschel                   Pisidium obtusala
●                    Kleine Faltenerbsenmuschel            Pisidium henslowanum
●                    Flusskugelmuschel                             Sphaerium rivicola
●                    Große Flussmuschel                           Unio tuidus
●                    Kleine Flussmuschel                           Unio crassus
●                    Flussperlmuschel                                               Margaritifera margaritifera
●                    Gemeine Kugelmuschel                    Spaerium corneum
●                    Häubschenmuschel                            Musculium lacustre
●                    Malermuschel                                     Unio pctorum
 

8.8           Mindestmaße und Schonzeiten[20]
 
Die in den Vereinsgewässern gültigen Mindestmaße sind auf den Fischereierlaubnisscheinen aufgeführt und von jedem Angelfischer zu beachten.
 
Die Länge wird bei Fischen von der Kopfspitze bis zum Ende des längsten Teils der Schwanzflosse gemessen.
 
●                    Aal                                         Anguilla anguilla                           ---               45 (55)
●                    Äsche                                    Thymallus thymallus           01.02. – 31.03.    30
●                    Bachforelle                            Salmo trutta fario                01.10. – 31.03.    25
●                    Bachsaibling                          Salvenius fontinalis            01.10. – 31.03.    25
●                    Döbel                                     Leuciscus cephalus                      ---              25
●                    Hasel                                     Leuciscus leuciscus           01.04. – 31.05.     20
●                    Hecht                                     Esox lucius                         15.02. – 30.04.    45 (50)
●                    Hecht                                     Esox lucius                         15.02. – 31.05.    45 (50)
●                    Karpfen                                 Cyprinus carpio                             ---              35 (40)
●                    Regenbogenorelle                Oncorhynchus mykiss         01.02. – 31.03.    25
●                    Rotfeder                                Scardinius erythrophth.                ---               15
●                    Schleie                                  Tinca tinca                                    ---               25
●                    Wels                                      Silurius glanis                               ---               50
●                    Zander                                  Stizosdenion lucioperca     01.04. – 31.05.     45 (50)
●                    Zander                                  Stizosdenion lucioperca     15.02. – 31.05.     45 (50)
 
In Klammern steht jeweils das Mindestmaß in den Gewässern des SFV Kölleda.
Bei gemeinsamen Vorkommen von Bach- und Regenbogenforelle in einer Fließgewässerregion, gilt für die Regenbogenforelle die Schonzeit der Bachforelle. (01.10. – 31.03.)
Bei gemeinsamen Vorkommen von Hecht und Zander in einem Gewässer (bspw. Speicher Bachra), gilt die zusammengefasste Schonzeit. (15.02. – 31.05.)
In der Zeit vom 15.02. bis 31.05. (Speicher Bachra), bzw. vom 15.02. bis 30.04. (Kiesgrube Kleinneuhausen), ist das Angeln mit künstlichen Raubfischködern, wie Blinker, Spinner, Wobbler, Gummifisch, Twister und Streamer sowie natürlichen Raubfischködern, wie Köderfisch und Fetzenköder verboten!
Bootsangeln
8.9           Allgemeines
 
Das Bootsangeln ist nur Vereinsmitgliedern vorbehalten und nur auf den vom Vorstand freigegebenen Gewässern gestattet.
 
Diese sind:
 
●                    Speicher Bachra
 
Veränderungen der freigegebenen Gewässer müssen rechtzeitig in geeigneter Form bekannt gemacht werden.
 
Zum Bootsangeln sind nur Boote zulässig, die mit Muskelkraft oder Elektromotor angetrieben werden. Kraftstoffgetriebene Motoren sind verboten!
 
Für eventuelle Schäden an eigenen Booten und Fahrzeugen, einschließlich Bootsanhänger bzw. –Trailern haften weder der Betreiber der Stauanlage, noch der Verpächter oder der Pächter des Fischereirechts.
 
8.10      Benutzungsregeln für vereinseigene Boote
 
Für die Nutzung der vereinseigenen Ruderboote, wird pro Boot, eine Nutzungsliste ausgehängt, die vor Antritt und nach Ende der Nutzung auszufüllen ist. 
Einzutragen sind:
-                      Tag der Nutzung
-                      Beginn der Nutzung (Uhrzeit)
-                      Ende der Nutzung (Uhrzeit)
-                      Schäden vor Beginn der Nutzung
-                      Schäden während der Nutzung
-                      Name des Nutzer (in Druckbuchstaben)
-                      Unterschrift des Nutzers
 
Beim Transport vom Bootscontainer zum Wasser und zurück, sollte das Boot noch Möglichkeit getragen werden, oder das Rollgestell zum Einsatz kommen, um Schäden am Bootskiel / Bootsrumpf zu vermeiden.
 
Nach der Nutzung ist das Boot entweder durch Auskehren oder Ausspülen / Auswaschen zu reinigen.
Restwasser ist aus dem Boot zu entfernen. Im Bootscontainer ist das Boot wieder hochgekippt und gesichert an der Containerwand zu verstauen. Benutztes Bootszubehör (Ruder, Anker, Rollgestell) sind ebenfalls wieder im Container zu verstauen. Nach Ende und bei längerer Bootsbenutzung ist der Container wieder sorgfältig zu verschließen und durch das Vorhängeschloss zu sichern.
 
Beschädigungen an den vereinseigenen Booten sind in die Nutzungsliste einzutragen und umgehend dem Vorstand des SFV Kölleda e.V. anzuzeigen!
 
Da nur 2 vereinseigene Boote am Speicher Bachra zur Verfügung stehen, hat der zuerst kommende das Vorrecht zur Benutzung.
Der Hauptnutzungsgrund für die Boote sollte hauptsächlich das Angeln vom Boot aus, bzw. das Ausbringen von Ködern oder das Anlegen von Futterplätzen sein. Auch der Transport von Angelausrüstung ist möglich, sollte allerdings auf ein Minimum reduziert werden, da jede Angelstelle zu Fuß oder auch mit dem Fahrzeug erreicht werden kann. Sollte das Boot für einen längeren Zeitraum nicht benutzt werden, ist es wieder im Bootscontainer zu verstauen, damit es auch anderen Vereinsmitgliedern zur Verfügung steht.
 
 

8.11      Benutzungsregeln für private Boote
 
Die Nutzung privater Boote ist nur mit einer Länge bis 4,80 m und in der Form als:
-                      Schlauch- oder Bellyboot
-                      Ruderboot mit Kunstoff- oder Glasfaserkunststoff-Rumpf
-                      Angelkajak
zulässig.
Diese dürfen nur für das das Ausbringen von Ködern oder das Anlegen von Futterplätzen benutzt werden.
 
9.              Eisangeln
 
Das Eisangeln ist auf allen Vereinsgewässern, außer auf Fließgewässern, gestattet (Einschränkungen für Gastangler beachten). Minderjährigen ist das Eisangeln nur in Begleitung Erwachsener gestattet!
Festlegungen der Rechtsträger und der zuständigen Verwaltungsbehörden sind zu beachten.
 
Das Betreten der Eisfläche geschieht auf eigene Gefahr!
Für die persönliche Sicherheit, sowie für die Sicherheit Dritter, ist jeder Angler selbst verantwortlich.
Schadenersatzansprüche gegenüber dem Verein, der Fischereigenossenschaft Bachra / Schafau, der Thüringer Fernwasserversorgung sind ausgeschlossen.
 
10.          Gemeinschaftliche Angelveranstaltungen[21]
 
Das Angeln in Gemeinschaft ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Vereinslebens.
 
Gemeinschaftliche Angelveranstaltungen bedürfen des vernünftigen Grundes und müssen vom für das Gewässer zuständigen Fischereiausübungsberechtigten und von der zuständigen Unteren Fischereibehörde genehmigt werden, wenn eine anschließende Bewertung stattfinden soll.
Ein vernünftiger Grund liegt vor, wenn eine anschließende Verwertung des Fanges vorgenommen wird, eine Bestandsregulierung zum Zwecke des Umsetzens in andere Gewässer vorgenommen wird, Fische für wissenschaftliche Zwecke benötigt werden oder der Fang von Laichfischen betrieben wird.
Die Fische sind art- und mengenmäßig zu erfassen. Es ist ein Fangprotokoll zu fertigen. Dies dient als Beleg für die Bewirtschaftungsmaßnahme und zum Führen der Fangstatistik.
 
Traditionsveranstaltungen, wie z.B. An- und Abangeln, Veteranentreffen, die als gemeinschaftsfördernde Veranstaltungen durchgeführt werden und bei denen keine Bewertung der Fänge erfolgen soll, sind nicht genehmigungspflichtig.
 

11.          Sonstige Regelungen
11.1      Zelten / Campen / Lagern[22]
 
Das Zelten, Campen oder Lagern ist an Angelgewässern nicht erlaubt und in Deutschland nur auf ausgewiesenen Campingplätzen gestattet!
 
Als Wetterschutz und zum Nachtangeln sind grundsätzlich nur:
●                    Schutzschirme
●                    Schutzschirme mit Überwurf
●                    Schirmzelte (Brolly)
●                    Angelzelte (Bivvy)
möglichst in gedeckten (nativen) Farben, erlaubt.
Eine Benutzung zum Schutz vor Witterungseinflüssen ist auch tagsüber gestattet.
 
Diese sollten grundsätzlich so aufgebaut werden, dass Zufahrtswege und der Zugang zum Bootscontainer am Speicher Bachra, nicht versperrt werden.
Die Übernachtung in Wohnmobilen, Wohnwagen oder Wohnanhängern ist nicht erlaubt.
 
11.2      Nachtangeln
 
Das Nachtangeln ist generell gestattet. (Regelung für Minderjährige beachten!)
Unnötige Lärmbelästigung ist dabei zu vermeiden![23]
Das Nachtangeln vom Boot aus ist nicht gestattet.
 
11.3      Offenes Feuer[24]
 
Vor der Entzündung eines offenen Feuers ist stets die aktuelle Waldbrandstufe in Erfahrung zu bringen.
Dies kann unter:
 
https://www.thueringenforst.de/aktuelles-medien/waldbrandgefahrenstufenkarte/
 
erfolgen. Zuständiges Forstamt ist Bad Berka.
 
Verboten sind das Anlegen von Feuerstellen und das Entzünden von Feuer direkt am Boden!
 
Es ist stets entweder:
●                    eine Feuerschale
●                    ein Feuerkorb
●                    eine Feuertonne
●                    ein Grillrost
mit ausreichend Abstand zum Boden hin (ca. 15 cm) zu verwenden.
 
Die erkaltete Asche bzw. der Abbrand sind vorschriftsgemäß zu entsorgen, bzw. zu vergraben.
 
Für Vereinsmitglieder stehen im Bootscontainer am Speicher Bachra 3 Feuertonnen zur freien Verfügung. Diese sind nach der Benutzung zu reinigen und wieder im Bootscontainer zu verstauen.
 

11.4      Schwimmen / Baden
 
Das Schwimmen / Baden ist in keinem Gewässer des SFV Kölleda gestattet!
Es besteht Verletzungsgefahr durch z.B. zerbrochenes Glas, Blechdosen, Angelhaken, scharfe Steine sowie Erkrankungsgefahr durch Kontakt mit Faulschlamm oder durch Kontakt mit im Wasser lebenden Parasiten.
 
Schadenersatzansprüche an den Verein sind generell ausgeschlossen!
 
Angler besitzen generell ein Vorrecht (Pachtgewässer) gegenüber „Badegästen“ und können diese dazu auffordern, die Angelstellen zu verlassen.
 
11.5      Feierlichkeiten[25]
 
Feierlichkeiten (mit oder ohne Musik) sind, außer es handelt sich dabei um vereinsinterne Veranstaltungen, nicht gestattet!
 
Eine Genehmigung durch das Ordnungsamt der VG Kölleda bzw. durch die Stadt Rastenberg kann generell nicht erteilt werden
 
Kontrollberechtigte Personen (§ 5.4) sind angehalten, die Identität der angetroffenen Personen festzustellen und je nach Lage über den Fortbestand der Veranstaltungen zu entscheiden.
11.6      Notdurft[26]
 
An den Gewässern des SFV Kölleda e.V. ist die Verrichtung der Notdurft innerhalb von 20 m vom Gewässer untersagt. Die Notdurft (inkl. Toilettenpapier) ist unbedingt zu vergraben, bzw. mit Erde abzudecken!
Dafür sollte möglichst ein (Klapp-)Spaten mitgeführt werden.
 
11.7      Bild- & Filmmaterial
 
Bild- und Filmmaterial das erkennbar an den Pachtgewässern entstanden ist, darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Die Verwendung in sozialen Medien (Facebook, Snapchat, Instagramm, o.ä.) darf keine vereinsschädigenden Folgen haben und weder gegen gesetzliche Regelungen noch gegen diese Gewässerordnung oder die Vereinssatzung verstoßen!
 
11.8      Arbeitsdienst
 
Jedes Mitglied ist verpflichtet, mindestens einmal jährlich zur Instandhaltung der Gewässer und sonstigen Anlagen Arbeitsdienst zu leisten. Wer den Arbeitsdienst nicht ableistet, ist zur Zahlung eines jeweils durch den Vorstand festzusetzenden Betrages heranzuziehen.
Für die entsprechende Kleidung und Sicherheitsschuhe hat das Mitglied selbst Sorge zu tragen.
Im Sinne der Unfallverhütung ist jeglicher Alkoholkonsum während des Arbeitseinsatzes untersagt.
 
 
 
 
 
 
 
12.          Anhang
12.1      Festlegung von Fischschonbezirken[27]
 
Durch den Fischereiausübungsberechtigten können, in Abstimmung mit der Fischerei- und Umweltbehörde, Teile von Gewässern zu Fischschon- bzw. Laichschonbezirken erklärt werden, in denen das Angeln ganzjährig nicht gestattet ist. Die Festlegung von Fischschonbezirken ist mindestens am Gewässer auszuschildern.
 
12.2      Katalog zur einheitlichen Ahndung von Verstößen durch Vereinsmitglieder und Gastangler gegen die Gewässerordnung des Sportfischerverein Kölleda e.V.[28]
 
Verstöße gegen das Thüringer Fischereigesetz sind grundsätzlich den zuständigen Strafverfolgungsbehörden (Polizei) anzuzeigen.
Verstöße gegen die Thüringer Fischereiverordnung sind grundsätzlich der zuständigen Fischereibehörde
anzuzeigen.
Verstöße sind mit Punkt und Unterpunkt der Gewässerordnung auf der Rückseite des Fischerei-Erlaubnisscheins einzutragen (mit Datum und Name des Gewässers).
 
 

Sachverhalt

1.                   erstmalig, fahrlässig

2.                   wiederholt, vorsätzlich

 

 

 

1.                   Nichtsauberhalten des Angelplatzes

bis 1 Monat Sperre

mind. 3 Monate Sperre
bis Ausschluss

2.                   Unbefugtes Abstellen sowie Befahren von Uferzonen, Nichteinhaltung Mindestabstand zum Gewässer

Verwarnung, Fahrzeug sofort entfernen

mind. 3 Monate Sperre
bis Ausschluss

3.                   Nichtbeachtung von Einschränkungen und Auflagen

bis 3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

4.                   Verstoß gegen die Schonzeiten des SFV Kölleda e.V.

3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

5.                   Verstoß gegen die Mindestmaße des SFV Kölleda e.V.

3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

6.                   Unkameradschaftliches Verhalten am Gewässer

bis 1 Monat Sperre

mind. 3 Monate Sperre
bis Ausschluss

7.                   Friedfischangeln mit mehr als einem Einzelhaken oder unerlaubten Angelhaken

3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

8.                   Spinnangeln mit mehreren montierten Kunstködern

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

9.                   Angeln mit unvollständigen Dokumenten

bis 3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

10.               Verwendung unerlaubter Köder
(Kunst- u. Natur-)

bis 3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

11.               Missachtung von Schonstrecken

bis 3 Monate Sperre

Entzug der Erlaubnis und mind. 6 Monate Sperre bis Ausschluss

12.               Nichteinhaltung von Fangbegrenzungen

bis 3 Monate Sperre

mind. 6 Monate Sperre
bis Ausschluss

 
 
 
13.          Schlussbestimmungen
 
Gewässer sind nicht nur Lebensraum unserer Fische, sondern auch vieler anderer Tiere.
Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Gewässer als Lebensraum zu schützen und zu erhalten.
 
Die Gewässerordnung des Sportfischerverein Kölleda e.V. soll ein Beitrag dazu sein.
 
Für die Einhaltung der Gewässerordnung und der getroffenen Festlegungen für einzelne ausgewiesene
Gewässer ist jeder Angler selbst verantwortlich, d.h. er hat sich vor Beginn des Angelns über die geltenden
Bestimmungen zu informieren.
 
 
Die Gewässerordnung tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft.
 

 

[1] ThürFischG, §16, Abs. 1,2

[2] ThürVOFAS, §6

[3] ThürFischVO, §11

[4] Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §3, Abs. 1 b

[5] BNatSchG, §39, Abs. 5, Punkt 2

[6] ThürFischG, §14, Abs. 1, Satz 2

[7] ThürFischG, §14, Abs. 1, Satz 6; §26, Abs. 1

[8] ThürFischG, §14, Abs. 1, Satz 6; §26, Abs. 1

[9] ThürFischVO, §24

[10] ThürFischG, §48, Abs. 3, 4, 5; ThürVOFAS, §6

[11] ThürVOFAS, §5

[12] ThürFischVO, §14. Abs. 3, 4

[13] ThürFischG, §35, Abs. 1, 6; ThürFischVO, §15, Abs. 1, 2

[14] ThürFischG, §35, Abs. 6; ThürFischVO, §13, Abs. 1, 2, 3

[15] ThürFischVO, §6, Abs. 1; §24

[16] ThürFischVO, §22

[17] ThürFischVO, §23

[18] ThürFischVO, §8, Abs. 1

[19] ThürFischVO, §1

[20] ThürFischVO, §2, §3

[21] ThürFischG, §35, Abs. 4,5

[22] Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §4, §17

[23] Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §15

[24] Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §16

[25] Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §15, §17

[26] Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §17

[27] ThürFischG, §40

[28] ThürFischG, §52; ThürFischVO, §30; Ordnungsbehördliche Verordnung der VG Kölleda, §2, Abs. 4 c; §20
 

F & P